Archiv der Kategorie '15 - Oktober '11'

Der franzoesische Superlift

Erst rauschte der weisse Jeep einfach an mir vorbei und die Insassen hatten gerade noch genug Zeit mir zu signalisieren wie voll es bereits waere.
Ich hatte Darwin schon fast erreicht und war nicht mehr weit entfehrnt von der Kreuzung in den Kakadu Nationalpark, mein Ziel und der Grund warum ich seit 4 Tagen an der Seite der Strasse stand um die 3500km zwischen der Ostkueste und Darwin zu ueberwinden.
Und dann geschah es am helligen Tag: der weisse Jeep hatte es irgentwie geschafft hinter mir wieder aufzutauchen und hupte nach Aufmerksamkeit. Die zwei franzoesischen Maedels in dem riesigen Allrad (Landcruiser „Troopi ’90″ Toyota) hatten ihre Meinung geandert und fragten mich ob ich die naechsten 25 Kilometer ins kleine Doerfchen nach nebenan mitkommen will. Und ueberhaupt sind sie gerade auf dem Weg in den Kakadu Nationalpark wenn ich Lust haette koennte ich auch mitkommen und es waeren nur 10 Tage weil sie auch noch zum Litchfield Nationalpark fahren.
Ich konnte mein Glueck gar nicht fassen. Ich waer vor Freude und schierer Begeisterung ueber diesen Zufall fast in Traenen ausgebrochen. Ich mein ja nur: wie warscheinlich ist dieses Ereigniss bitte? Und dann noch 2 franzoesische Maedels in einem riesigen Jeep, die in beide Nationalparks fahren!
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Go West!

Nach auf den Tag genau 4 Monaten im Sunshinestate (Sonnenstaat) Queensland hatte ich mich endlich soweit. Ich verließ die Ostküste nach insgesamt 10 Monaten in Richtung Norden. Es war auch dringend nötig dennvor der Tür stand die meiner Meinung nach schlimmste Jahreszeit Australiens. In der Regenzeit kommt das Monsoonwetter aus den Tropen auch in den tropischen Teil Australiens. Das bedeutet ganz praktisch gesehen: 30°C am Tag bei effektiver Luftfeuchtigkeit um die 90% mit notorischen Wolkenbrüchen der allerersten Güteklasse. Das ist natürlich auch schön anzusehen. So konnte ich fast jeden Abend riesige Gewitterfronten aufziehen sehen, die das vor mir liegende Land verdunkelten und mit mächtig Donner und Blitz auf sich aufmerksam machten.
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Die Illusion der Freiheit auf Magnatic Island

Kaum von Hinchinbrook Is. In die Zivilisation zurückgekehrt machte ich mich ohne Umwege in anderer Leute Autos auf den Weg nach Magnatic Is. Dem Inselparadis vor Townsville. Auch hier locken die schönen Strände und Ausblicke mich auf die Fähre um die 20 Minuten Fahrt zur zweiten Insel in wenigen Tagen. Das besondere an „Maggi“ ist die geniale Möglichkeit dierekt vom Strand ins Great Barrier Reef schwimmen zu können um dort zu Schnorcheln.
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Mehr Strände, mehr Sonne, mehr Meerblickpanorama

Um das paradisische Hochgefühl aus Cape Tribulation aufrechtzuerhalten konnte ich nur eines tun: mich in Cardwell ins Wassertaxi setzten (für knapp 100$) und mich auf eine riesige, komplett unter Naturschutz stehende Insel Namens Hinchinbrook Is. bringen lassen auf der ich 4 Tage für 35 Kilometer von Norden nach Süden wandern würde. Keine Häuser, Shops, keine Bewohner oder auch nur eine fürs Auto ausgelegte Straße befindet sich auf der Insel. Nur schmale Wanderwege durch den Urwald mit denen ich von einem Sandstrand zum anderen gelangen konnte.
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3 Jobs, 9 Tage, 50 Aboriginis & Sir John

3 Jobs, 9 Tagen, 50 Aborigines & Sir John

Ich war mal wieder pleite, Taschengeld musste wieder her und die Zeichen standen günstig. Ich hatte schon zuvor einen deutschen Handwerkermeister kennengelernt der jemanden zum Streichen brauchte. Und es sollten 150$ am Tag winken. Die Arbeit erstreckte sich allerdings nur auf 3 Tage in einer kleinen Ansammlung von Häusern im Norden von Cairns. Lakeland bot neben einem Pub nur noch einen Generalstore (Tankstelle/Minimarkt/Café/Post) und für dessen Besitzer sollte ich streichen. Aber auch nur den ersten halben Tag. Es sollte noch eine Holzbarriere für einen Boden unter das auf Stelzen stehehende Haus gebaut werden. Das wiederum führte dazu, dass ich mich mit einem Presslufthammer an Teile des Fundamentes machen musste. Ein sehr lautes aber zu Beginn auch sehr spaßiges Gerät. 
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